Minusgrade, endlose Eisflächen und Nächte im Zelt – am 18. Februar durfte die Klasse 10d einen ganz besonderen Gast begrüßen. Der Antarktisforscher Georg Kleinschmidt berichtete eindrucksvoll von seinen Expeditionen in die Antarktis und nahm die Schülerinnen und Schüler mit auf eine Reise mit in eine der kältesten und unwirtlichsten Regionen der Erde.
Mit faszinierenden Bildern und persönlichen Erlebnissen schilderte er den Alltag in einem Forschungscamp – zwischen klirrender Kälte, Teamarbeit und wissenschaftlicher Neugier. Besonders gebannt lauschten die Jugendlichen, als es um das Zelten auf dem ewigen Eis und die spezielle Schutzkleidung ging, die bei Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt überlebenswichtig ist. Diese hatte Herr Kleinschmidt sogar mitgebracht. „Ohne diese Ausrüstung hält man dort draußen keine Stunde durch“, erklärte er.
Ein weiteres Highlight: echte Gesteinsproben, die Herr Kleinschmidt echte Gesteinsproben von seinen Reisen mitgebracht hatte. Anhand dieser Steine erklärte er seine Forschung zum Urkontinent Gondwana und zeigte, welche wichtige Rolle die Antarktis für das Verständnis unserer Erdgeschichte spielt. Im Anschluss nutzten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen, die Herr Kleinschmidt geduldig und ausführlich beantwortete. Organisiert wurde dieser eindrucksvolle Vortrag von Herrn Schmidt vom Ortskundlichen Arbeitskreis in Erzhausen, dem wir herzlich für dieses außergewöhnliche Erlebnis danken

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