Im Rahmen des Erasmus+-Programms reisten Hessenwaldschülerinnen und -schüler des Jahrgangs 9 im Mai 2026 nach Warschau. Unter dem Schwerpunkt „Politische Bildung und Demokratie“ erwartete die Teilnehmenden eine intensive Woche voller Begegnungen, neuer Perspektiven und historischer Erfahrungen.
Während des Austauschs haben unsere Schülerinnen und Schüler nicht nur die Stadt und deren Geschichte kennengelernt, sondern auch viele neue Eindrücke über Polen, den Zweiten Weltkrieg und das Leben der Menschen damals gewonnen. Insbesondere der Besuch historischer Orte wie des Pawiak-Gefängnismuseums, des Museums des Warschauer Aufstands und des ehemaligen jüdischen Ghettos half dabei, die Folgen des Nationalsozialismus besser zu verstehen. Die historischen Orte machten Geschichte greifbar und verdeutlichten, wie wichtig Demokratie, Menschenrechte und Frieden für das heutige Europa sind.
Die Begegnung mit den polnischen Schülerinnen und Schülern hat unserer Gruppe besonders gut gefallen. Bei gemeinsamen Aktivitäten, Gesprächen und Projekten lernten sie, sich auf Englisch zu verständigen, in internationalen Teams zusammenzuarbeiten, andere Perspektiven kennenzulernen und Vorurteile abzubauen. Die gemeinsame Arbeit an Videos und Fotos stärkte zusätzlich den Umgang mit digitalen Medien und lud dazu ein, kreativ zu werden. Die Ergebnisse des Projektes werden Mitte Juni bei einem "Gallery Walk" in der Hessenwaldschule gezeigt und so unserer gesamten Schülerschaft zugänglich gemacht.
Ob der Besuch der Schule, die gemeinsamen Mahlzeiten oder das Erkunden der polnischen Hauptstadt – die Schülerinnen und Schüler konnten so viel mitnehmen, nicht nur in Bezug auf ihr historisches oder kulturelles Wissen, sondern vor allem darin, ein stärkeres Bewusstsein zu entwickeln für Frieden, Toleranz und europäische Zusammenarbeit, ganz im Sinne von Erasmus+.
Wir freuen uns schon sehr auf den Gegenbesuch der polnischen Schülerinnen und Schüler im nächsten Schuljahr!



